Die Gäng

Bandgeschichte:

Karneval 2015 war gerade vorbei, allen klingelten noch die Sessionshits in den Ohren - und viele waren dahingerafft von der Kölngrippe, die nach Aschermittwoch so üblich ist. Ich hing auch auf dem Sofa rum und hatte ne Menge Zeit. So schrieb ich aus Lust und Laune den ersten Song, den ich jemals auf Kölsch geschrieben habe und widmete ihn meinem verrückten Freund, der aus dem Münsterland nach Köln gekommen und hier nicht mehr wegzukriegen ist. Dann fing ich an Musiker zu suchen, jammte mit Markus, der Bock hatte auf so ein Akustik-Ding, und fragte meine Tochter Nina, ob sie singen will. Ich schickte allen eine im Homestudio zusammengekloppte Version von "Dat schönste an Kölle bes du". Und alle so: Super, da mach ich mit! Am 14. März 2015 haben wir uns zum ersten Mal getroffen - es passte sofort. Unsere Ur-Bassistin Maria musste zurück nach Wien, dann folgte ein turbulentes Jahr mit Wolle am Bass und Neuzugang Klaus am kleinen Schlagzeug. Jetzt haben wir mit Hans noch einen Vollblutbassisten dazubekommen.

 

 

Gut drei Monate nach unserer Gründung hatten wir bereits die Ehre beim "Kölschen Ovend" im Piranha zu spielen - einer Hochburg der kölschen Musik. Seitdem spielen wir auf allen möglichen kleinen Bühnen in und um Köln herum, und hatten schon zwei Mal das Vergnügen, den Sülzer Straßenkarneval mitzueröffnen. 

Wir freuen uns auf die nächsten Auftritte und ganz viele neue Lieder - und auf euch!

-Silke-

 

 

Die Musiker

Silke Wünsch (Voc & kleine Instrumente) - Bandmama und Songschreiberin aus dem Kwartier Latäng

 

Früher Sängerin in vielen Bands - Pop, Funk & Soul, Jazz. Top 40, Tanzmucke. Da fehlten nur noch Rock und Punk. Nachdem es ihr nicht gelungen war, eine Frauenpunkband zu gründen, beschloss sie, ein kölsches Akustik-Projekt ins Leben zu rufen. Et voilà!

 

 

 

 

 

Nina Fisch - (Voc & Quetsch) - Soul-Nachtigall und kölsches Mädche

 

Nina bringt mit ihrer Stimme einen Hauch Soul in die Gäng, steuert mit der Quetsch die typisch kölsche Prise bei und senkt den Altersdurchschnitt der Gäng erheblich. Bei ihr klingt das drollige Kölsch wie Lyrik, und wenn sie die zweite Stimme singt, geht im Refrain die Sonne auf.

 

 

 

 

Markus Tissen (Git) - Saitenvirtuose mit Eifeler Wurzeln

 

Dä Jung met d'r Jitar. Gitarrenspieler und -lehrer aus Leidenschaft. Ein Mann, der Songs fühlen kann und auch das eine oder andere Stück bei der Gäng singt. Seine Mundart: Südkölsch - Markus kommt aus der Eifel. Das Schlimmste, was diesem Mann passieren kann, ist, wenn einer seiner Fingernägel abbricht.

 

 

 

 

 

Klaus Burow (dr) - 237 Jahre Banderfahrung, der leiseste Schlagzeuger der Welt

 

Er hat viele Jahre beim Bundeswehrorchester getrommelt und weiß, wie man Karnevalssitzungen bespielt. Ein Allrounder, der unsere Songs zum Grooven bringt und leise Jazztöne genau so kann wie lautes Gekloppe - nur: letzteres muss er bei der Gäng nicht machen. 

 

 

 

 

 

Hans Wadenpohl (Kontrabass) - Musikalisches Urgestein aus der rheinischen Metropole Monheim

 

Wie der Zufall so spielt: Eigentlich war Hans auf der Suche nach einem Pianisten für ein Jazz-Quartett. Wir aber suchten nach einem Ersatz für unseren Wolle. Und schwupp!! waren Hans' Pläne durchkreuzt. Der Mann spielt jetzt bei der Gäng.

 

Fotos auf dieser Seite ©Marco Rassau und @Silke Wünsch